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B&P ENGINEERING GROUP
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BIOCORN technologische Linie

Technologische Linie zur restlosen Gewinnung vom Brennstoff aus Maisstroh (BIOCORN).

Funktionsweise:

Die Herstellung von Maispulpe mit Hilfe von BIOCORN-Produktionslinie zeichnet sich dadurch aus, dass das zerkleinerte grüne Stroh im Schneckenförderer mit kaltem Wasser besprüht wird. Dann wird die Feuchtigkeit der Strohmaische gemessen.

Im nächsten Schritt wird das zerkleinerte Stroh mittels eines Förderers einer weiteren Zerkleinerungsanlage zugeführt. Dem Stroh wird in der Zerkleinerungsanlage Wasser beigemischt, um eine flüssige Maische zu bekommen. Hinter der Zerkleinerungsanlage befindet sich ein Messgerät, das die Konzentration der Maische erfasst und die Wasserzufuhr kontrolliert.

Sobald die Maische entsprechend zerkleinert und konzentriert ist, wird sie mittels Pumpe an den Rohrerhitzer mit Ausmischfunktion gepumpt. In dem Roherhitzer erfolgt das Erhitzen der aus Maisstroh gewonnenen Maische mit Hilfe von Wasserdampf und Wasser. Je nach den Parametern der Maische steuert das Steuerungssystem alle Anlagen, die sich in dieser Linie vor dem Erhitzer befinden. 

Anschließend wird die flüssige und vorerhitzte Maische an den ersten Ausgleichstank (Puffertank) transportiert, wo sie bei Wasserzufuhr bis auf die vorgegebene Konzentration gerührt wird. Die Maische wird auch gleichzeitig mit Wasserdampf automatisch erhitzt, bis sie eine homogene Konsistenz erreicht. Die erhitzte Maische gelangt mittels Pumpe zur Presse, wo sie so lange gepresst wird, bis ein Saft (Substrat) entsteht.

Die gepresste Maische aus Maisstroh wird nach dem Pressen verdünnt und an den zweiten Ausgleichstank (Puffertank) mit Rührwerk gepumpt. Sie wird dort mit Wasser vermischt, damit sie eine flüssige Konzentration bekommt. Dann wird die Maische dem Rohrerhitzer mit Mischfunktion zugeführt und dort mit Wasserdampf und Wasser erhitzt.

Die vorerhitzte Maische wird an den dritten Ausgleichstank (Puffertank) transportiert, wo sie mit Wasser vermischt wird und mit Wasserdampf so lange erhitzt, bis sie eine homogene Konsistenz bekommt. Die erhitzte Maische wird dann zum zweiten Mal gepresst, damit ein Saft (Substrat) entstehen kann. Der nach dem zweiten  Pressen gewonnene Saft gelangt zum zweiten Vorlauftank. Der im ersten und zweiten Pressvorgang gewonnene Saft wird von den Vorlauftanks mittels Pumpen an den Ausgleichstank transportiert, damit der Saft eine homogene Konsistenz und vorgegebene Parameter erreicht.

Dann wird der Saft als ein homogenes Produkt mittels Pumpen den Lagertanks zugeführt. Die nach dem zweiten Pressvorgang gepresste Maische wird mittels Schneckenförderers an die Pelletierlinie transportiert, wo letztendlich der Biobrennstoff entsteht.

Das in der Pelletierlinie hergestellte Endprodukt ist sowohl für den menschlichen Verzehr als auch für den Einsatz in der Lebensmittelindustrie untauglich.

Schema der Produktionslinie:

    

Beispielphotos von den Teilen der Produktionslinie: